
29 Juni 2026, von Maurice van Ulden
Im Dezember 2020 veröffentlichte die WHO ein Handbuch zur Überwachung der Sicherheit von Covid-19-Impfungen [1]. Der vollständige Titel des Dokuments lautet: „Covid-19 vaccines safety surveillance manual“. Der Autor dieses Artikels stieß erst kürzlich auf dieses wichtige Dokument, nachdem er jahrelang gemeinsam mit dem private Biomedical Audit Foundation (BMRK.nl) im Bereich der Gewebeanalyse nach der Corona-Impfung tätig war. Dies geschah durch eine gezielte Suche mit dem Suchbegriff „Covid-19 vaccines safety manual“. Die Idee zu dieser Suche entstand aus dem Wissen, dass es in der Luftfahrtindustrie zahlreiche internationale Sicherheitshandbücher gibt, die Fluggesellschaften vorschreiben, was sie in ihre Verfahren integrieren müssen. Hatte die WHO vielleicht ein solches Sicherheitshandbuch für die Corona-Impfungen verfasst? Und tatsächlich!
Das Handbuch weist darauf hin, dass neue Impfstofftechnologien eingesetzt werden könnten, über die wir noch wenig wissen. Daher ist es, völlig logisch, äußerst wichtig dass die Sicherheitsüberwachung ordnungsgemäß eingerichtet ist. Absatz 5 von Kapitel 2, Seite 50, trägt den Titel: „Todesfälle nach Impfungen“. Der erste Satz lautet:
„Alle Länder müssen Protokolle zur Untersuchung von Todesfällen nach Corona-Impfungen erstellen.“

Anschließend werden Autopsie und gezielte Gewebeuntersuchung als gewünschte Methoden genannt. Um zu einem Protokoll zu gelangen, wird auf ein bereits existierendes Protokoll verwiesen, das für gezielte Untersuchungen bei Todesfällen infolge einer Corona-Infektion genutzt werden könnte. Dieses Protokoll erwähnt ausdrücklich die Anwendung einer Technologie zur Anfärbung spezifischer Proteine. Diese Technik wird als Immunhistochemie bezeichnet und wird seit den 1980er Jahren häufig angewendet.

Nach Rücksprache mit der Niederländischen Gesellschaft für Pathologie (NVVP), Agnes Kant von Lareb (Niederländisches Institut für die Registrierung von Nebenwirkungen) und der Niederlandische Arzneimittelzulassungsbehörde (CBG) lässt sich mit Sicherheit sagen: Bislang existiert in den Niederlanden kein Protokoll für gezielte Gewebeuntersuchungen bei Todesfällen nach der Corona-Impfung. Die durch diese Impfungen verursachten Schäden am menschlichen Körper können ohne die Analyse von menschlichem Gewebe nach der Coronavirus-Impfung nicht adäquat identifiziert werden. Die Tatsache, dass diese für Experten so offensichtliche Forschung nicht durchgeführt wurde, beweist das Versagen der medizinischen Fakultäten und Gesundheitseinrichtungen in den Niederlanden. Es handelt sich um eine kriminelle Verletzung der Sorgfaltspflicht. Nicht etwa etwas, das in den turbulenten Corona-Jahren in Vergessenheit geraten ist, sondern etwas, das angesichts des Inhalts des Sicherheitshandbuchs und des gesunden Menschenverstands vorsätzlich und wissentlich unterlassen wurde.
Die geringe Anzahl an Wissenschaftliche Veröffentlichungen zu diesem Thema legt nahe, dass die Richtlinien des genannten WHO-Handbuchs weltweit nicht befolgt wurden. Dies beweist die unnötige Gefährdung von Milliarden Menschenleben – ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Wie es möglich ist, dass so wichtige und offensichtliche Richtlinien eines WHO-Sicherheitshandbuchs in einem modernen westlichen Land wie den Niederlanden nicht befolgt wurden, muss gründlich untersucht werden und erfordert uneingeschränkte Rechenschaftspflicht. Um den parlamentarischen Untersuchungsausschuss auf diesen Sachverhalt aufmerksam zu machen, fand am 5. Juni von 8:00 bis 10:00 Uhr eine Demonstration vor dem Gebäude in Den Haag statt. Während dieser Demonstration wurden drei eintreffende Mitglieder des Ausschusses fünf Minuten lang über den Sachverhalt informiert. Die Aktion wurde aufgezeichnet und in den sozialen Medien verbreitet. Der private Dutch Biomedical Audit Foundation hat dem Ausschuss daraufhin ein Folgeschreiben zukommen lassen. Sollten der Ausschuss und die zuständigen Behörden der Angelegenheit nicht ausreichend nachgehen, werden rechtliche Schritte erwogen.
Gezielte Gewebeuntersuchungen nach der Coronavirus-Impfung wurden in den letzten Jahren tatsächlich von einigen mutigen deutschen Forschern durchgeführt. Zu ihnen gehörte der Pathologie Professor Arne Burkhardt (79), der 2023 nach einem Sturz ins Wasser verstarb. Burkhardt untersuchte das Gewebe von etwa hundert Menschen, die nach der Coronavirus-Impfung unerwartet gestorben waren. Er beobachtete in deren Geweben ein Muster multipler Entzündungen in Anwesenheit des Spike-Proteins und Abwesenheit eines anderen Coronavirus-bezogenen Proteins. Dies ist ein starker Hinweis darauf, dass die Entzündungen mit dem Spike-Protein zusammenhängen, das von den Körperzellen auf Grundlage der injizierten genetischen Information produziert wird. Burkhardt hielt es für wahrscheinlich, dass die Impfung bei drei Vierteln der untersuchten Verstorbenen eine Rolle spielte. Eine Erklärung von Professor Burkhardt selbst ist auf histopathologie.nl zu finden.
Auf die Frage, was die Niederländische Gesellschaft für Pathologie von Burkhardts Ergebnissen hält, antwortete Sekretär Vincent Smit: „Ich bin nicht beeindruckt.“ Auf die Frage, ob die NVVP als Berufsverband eine wissenschaftliche Verantwortung für diese spezielle Gewebeuntersuchung trage, lautete die Antwort: „Wir sind eine bedarfsorientierte Organisation.“ Eine wesentliche Rolle spielt dabei möglicherweise der Umstand, dass die Krankenversicherung mit dem Tod endet. Pathologische Untersuchungen nach dem Tod werden aus dem Krankenhausbudget finanziert, was eindeutig einen Anreiz zur Forschung hemmt. Agnes Kant (Director Niederländisches Institut für die Registrierung von Nebenwirkungen) erklärte in einem persönlichen Gespräch, dass Autopsien und Gewebeuntersuchungen schwierig seien, da Familien sie in der Regel nicht wünschten. Die Erfahrung des private Dutch Biomedical Audit Foundation ist anders. In Zusammenarbeit mit deutschen Wissenschaftlern wurden mehrere Hinterbliebene dabei unterstützt, den Tod ihrer Angehörigen eingehender zu untersuchen. Dies geschieht in Kooperation mit dem deutschen Pathologen Michael Mörz aus Dresden und dem deutschen Forschungslabor Inmodia.de.
[1] COVID-19 vaccines: safety surveillance manual, second edition. Geneva: World Health Organization; 2021. Licence: CC BY-NC-SA 3.0 IGO.
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